Erben macht unglücklich? Fehler vermeiden!

Submitted by tsar55 on Sun, 04/28/2019 - 03:10
German
 


24.
Erben macht unglücklich?


24.1
Erbschaften bringen Unglück statt Glück, sofern unglücklich geregelt.

"Glücksforschung" der Ökonomen: Erbschaften mit Immobilien enden wohl zu rund 25% bei Gericht. Das ist paradox. Alle wünschen, durch das Glück des Geldes, das vom Himmel fällt, beglückt zu werden, also zu erben.

Erbschaften bringen aber im Gegenteil oft oder sogar meistens Unglück. Das ist, weil die an sich Beglückten ihr Glücksgefühl durch Streit sabotieren. Jeder will für sich mehr vom Glück, und da wird es subtil: Weil jeder meint, dass der andere kein moralisches Recht auf derartiges Glück habe, sieht er/sie sich moralisch frei, möglichst viel zu Lasten des anderen zu erobern. 25 Prozent der Erbschaften mit etwas spürbarem Vermögen - sagen wir, ab 20 000 Euro aufwärts - führen zu, Streit über das Erbe.

Diese Ziffer ist unvorstellbar hoch. Bei praktisch allen Erbschaftsstreiten sind drei Komponenten involviert:

(1) Unzulänglichliche Weitsicht der Verstorbenen über die Nachlassverteilung. Dies ist insbesondere bei Patschwork-Familien ein Problem, weil insoweit das Gesetz sehr unerwartete Ergebnisse erzeugen kann.

(2) Austragen von jahrzehntelangen familieninternen Spannungsverhältnissen durch die Erben oder Nicht-Erben. Das geht bei erbenden Kinder wohl so gut wie immer zurück zu den einstigen Geschwisterbeziehungen im Kindesalter.

(3) Die eigentliche Ursache der Streitlastigkeit liegt tiefer: Das Erbe, ein Erfolg ohne Leistung, wird als Gunstbezeugung interpretiert. Bevorzugung des einen oder anderen wird als Liebesentzug seitens der verstorbenen Person empfunden.

Wie können Eltern dies Problem unter ihren Erben verhindern oder vermindern?
 

iide

Submitted by Visitor (not verified) on Sat, 06/30/2018 - 03:10
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